1. Damen

SG-Frauen chancenlos beim Titelkandidaten

22:36-Niederlage der SG Menden Sauerland beim vom Tobias Genau trainierten ASC Dortmund

Sechs Tore und dennoch verloren: Kathrin Fahn. Foto: Dietmar Reker, sportpresse-reker.de

Es war ein Spieltag ohne Überraschungen in der Handball-Oberliga der Frauen. An der Spitze kämpft ein Trio um die Meisterschaft und den Aufstieg in die dritte Liga. Am Tabellenende geht es Duell von drei Mannschaften um noch einen offenen Abstiegsplatz. Die drei Kandidaten sind der TSV Hahlen, ETSV Witten und die SG Menden Sauerland.

Und die Wölfinnen hatten wieder eine unlösbare Aufgabe zu absolvieren. Man war zu Gast beim ASC Dortmund und verlor gegen das vom ehemaligen Mendener Handballer Tobias Genau trainierte Team mit 22:36 (11:17).

Allerdings hatte man sich bei den heimischen Ballwerferinnen auch keinerlei Hoffnungen gemacht, aus der Sporthalle Hacheney etwas Zählbares mitzubringen. Die Wölfinnen wehrten sich nach Kräften, mussten aber schnell das Potenzial des Gegners anerkennen. So sollten schon nach 14 Minuten – Dortmunds Annika Kriwat hatte zum 6:1 aus Sicht ihrer Mannschaft getroffen – die Verhältnisse klar sein.

Die heimischen Oberliga-Damen mühten sich zwar nach Kräften. Doch die Gastgeberinnen hatten immer eine Antwort auf jede Aktion der SG. Mit dem Halbzeitstand von 17:11 für den ASC war die Partie bereits frühzeitig entschieden. Im Lager der „Wölfe“ sollte man da schon den Blick auf den kommenden Samstag richten, wenn die HSG EURo in Menden ab 16.30 Uhr in der Walramhalle zu Gast ist. Im Hinspiel gab es ein 26:26 gegen die Ballwerferinnen aus Ostwestfalen. Zumindest dürfte man dann also nicht chancenlos sein.

SG Menden Sauerland Wölfe: Remmert, Bertram; Julius, Ueding, Mariotti (1), Seck (2), Wrede (3), Thiemann, Albrecht (1), Tsamatos (2), Gran, Fahn (6), Kucharzczyk (5/4), Köck (4).

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