1. Damen

SG-Frauen sorgen für das Ende der Euro-Krise

Oberliga-Handballerinnen unterliegen dem Gast aus Ostwestfalen mit 19:26 und müssen weiter zittern

Die Gäste aus Ostwestfalen haben in Menden alles Griff, wie SG-Spielerin Linda Ueding erfahren muss. Foto: Dietmar Reker, sportpresse-reker.de

Es bleibt dabei: Die Oberliga-Handballerinnen der SG Menden Sauerland werden bis zum letzten Spieltag der Saison um den Klassenerhalt zittern müssen. Am Samstag gab es für die „Wölfinnen“ eine deutliche 19:26 (9:14)-Niederlage gegen die HSG Euro aus Hille im Kreis Minden-Lübbecke.

Wobei man vor dem Anwurf gehofft hatte, dass gegen die Ballwerferinnen aus Ostwestfalen – die mit fünf Niederlagen in Folge in die Kreissporthalle kamen — mehr möglich gewesen wäre. Doch für die endete am Samstag Abend ihre persönliche „Euro-Krise“. Eine SG-Pleite, die am Ende nicht so schmerzen sollte, da die Konkurrenz im Tabellenkeller ihre Spiele auch verlor. So kehrte Schlusslicht SG ETSV Ruhrtal mit einer Niederlage vom Besuch bei TuRa Bergkamen zurück. Und der TSV Hahlen war erwartungsgemäß beim Tabellenführer Königsborner SV chancenlos.

„Das hatten wir uns schon etwas anders vorgestellt. Wir hatten gedacht, dass das ein Gegner in Reichweite sein könnte“, war SG-Frauenwart Andre Julius etwas enttäuscht.

Die Geschichte der Partie in der Kreissporthalle ist schnell erzählt. Zunächst schien es so, dass die heimischen Ballwerferinnen durchaus mithalten konnten. Das 3:5 aus SG-Sicht nach 12. Minuten ließ alle Möglichkeiten offen. Doch im Verlaufe der ersten Halbzeit gelang es den Kontrahentinnen aus Ostwestfalen sich auf fünf Tore zur Pause absetzen zu können.

Ein Hypothek, die von den „Wölfinnen“ im Spielverlauf nicht getilgt werden konnte.

SG Menden Sauerland Wölfe: Remmert, Bertram; Julius (1), Mariotti (2), Seck, Wrede (8), Thiemann (1), Albrecht, Tsamatos, Gran (1), Fahn (1), Kucharczyk (2/1), Köck (3).

Text: Burkhard Granseier

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