2. Männer

SG II gleicht fünf Sekunden vor Schluss aus

27:27 – Landesligaduell mit Herzschlagfinale

In einem Herzschlagfinale hat sich die Wölfe-Reserve für ihre engagierte Aufholjagd belohnt und fünf Sekunden vor der Schlusssirene
den Ball zum 27:27-Endstand bei den Handballern der HSG Lüdenscheid versenkt. Für SG-Trainer Arnd Wefing und sein Team fühlt sich das erkämpfte Remis wie ein Sieg an.
Nichts sprach zur Halbzeit für die heimischen Landesliga-Handballer: 11:16 waren sie hinten, und das in fremder Halle. Man habe „sehr
schwer ins Spiel gefunden“, sagt Trainer Wefing. Doch seine Mannschaft ließ sich nicht unterkriegen und zeigte einen beispielhaften Willen.
„Meine Jungs sind zwar noch sehr jung, aber trotzdem ziemlich clever“, erklärt Wefing, was er in der Halbzeitpause zu seinen Spielern gesagt habe, damit sie noch einmal aufdrehen.

Taktik greift zu 60 Prozent

Dass es am Ende tatsächlich zu einem Punkt reicht, hat die SG-Reserve Tristan Wünnemann zu verdanken, der fünf Sekunden vor Schluss den wichtigen Treffer zum 27:27 erzielte. Wenige Sekunden zuvor hatte Wefing seine Auswahl noch einmal in einem Timeout zusammengerufen und war mit ihr eine taktische Maßnahme durchgegangen, um das so wichtige Tor zu erzielen. „Es hat zwar nur zu 60 Prozent so geklappt, wie wir es machen sollten. Aber egal: Der Ball war drin“, sagt Wefing. Dass man mit nur acht Feldspielern in Lüdenscheid antrat, sei übrigens kein Nachteil für die Zweite der SG: „Wir wollen unseren A-Jugendlichen die Chance geben, lange auf dem Feld zu stehen. Und auch in diesem Spiel hat sich jeder einzelne von ihnen bewährt“, lobt Coach Wefing.

SG Menden II: Antoni, Krause; Nils Flor (3), Pasche, Wünnemann (5), Lukas Flor (3), Lauritz Wefing (5), Gollor (3), Kammermeier (1), Poth (7).

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