1. Männer

SG Menden fehlt gegen VfL Gummersbach II der nötige Biss

Lange Zeit gut mitgespielt, aber am Ende werden Nachlässigkeiten und technische Fehler der SG Menden Sauerland vom VfL Gummersbach bestraft.

Rafael Dudczak setzt sich in dieser Szene gegen seinen Gegenspieler durch. Foto: Dietmar Reker, sportpresse-reker.de

Schade, es soll halt nicht mehr sein! Die Drittliga-Handballer der SG Menden Sauerland müssen sich auch im vorletzten Heimspiel der Saison geschlagen geben. Die „Wölfe“ unterlagen am Freitagabend dem VfL Gummersbach II mit 27:30 (15:16). Eine Niederlage, die am Ende eigentlich nicht überraschen konnte.

„Die Luft ist halt raus“, merkte ein Zuschauer passend an. Und in der Tat scheinen die „Wölfe“ so langsam mit ihren Kräften am Ende. „Man muss das leider akzeptieren“, wollte Micky Reiners seinen Team nicht gram sein. Das wehrte sich gegen einen erwartet spielstarken Gegner nach Leibeskräften. Aber irgendwie lief der heimische Branchenführer der Musik immer hinterher.

Wendepunkt nach 18 Minuten

Außer in der ersten Halbzeit, als man nach gut 18 Minuten die Chance hatte, sich auf 13:10 abzusetzen. „Dann erlauben wir uns leider zwei technische Fehler und liegen 12:13 hinten“, analysierte der Mendener Coach über eine richtungsweisende Phase der Partie.

Ansonsten konnte Micky Reiners seiner Mannschaft eigentlich keine größeren Vorwürfe machen. „Das war in der Deckung auf jeden Fall eine Steigerung gegenüber den vergangenen Spielen“, blickte Reiners dann noch einmal auf die Aufeinandertreffen mit Longerich, Schalksmühle und Krefeld zurück, die man deutlich verloren hatte.

Zudem waren die heimischen Handballer auch zunächst sehr gut auf den Gegner eingestellt. „Sie haben das gemacht, was wir von ihnen erwartet haben“, erklärte Reiners. Der knappe Halbzeit-Rückstand von 15:16 aus SG-Sicht ließ eigentlich noch Hoffnungen offen. Zumal in den vergangenen Heimspielen die Wölfe nach dem Seitenwechsel immer noch einen Gang hochschalten konnten.

Doch am Freitagabend blieb der große Ansturm aus. „Wir haben einfach zuviele freie Bälle verworfen“, brachte Micky Reiners das Mendener Problem auf den Punkt. Zunächst blieb man am Gegner dran, Auf einen Treffer des Teams aus dem Oberbergischen konnten die Wölfe zunächst noch antworten.

Doch nach rund 45 Minuten verabschiedeten sich die heimischen Handballer immer mehr aus der Partie. Der Gegner konnte sich mit seiner guten Spielanlage und ansehnlichen technischen Spiel langsam absetzen. Elf Minuten vor dem Ende lagen die „Wölfe“ mit drei Toren hinten.

In der Schlussphase blieb die Zahl der Fehler im Spiel der „Wölfe“ unverändert hoch. Aber irgendwie konnte nur noch der Gegner Akzente setzen. Da nützen dann auch einige feine Torerfolge nichts mehr. Die technischen Fehler und die Fehlwürfe besiegelten die Niederlage der „Wölfe“. „Die Chance war da“, hatte nicht nur SG-Trainer Micky Reiners auf ein besseres Ende des vorletzten Heimspiels gehofft.

Text: Burkhard Granseier

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