2. Männer

SG Menden II kann nicht auf Verstärkung hoffen

Ein Grippevirus sorgt für Ausfälle vor dem Spiel bei VfL Eintracht Hagen. Trainer gibt sich stark

Die Landesliga-Handballer der SG Menden Sauerland II haben im Moment einen guten Lauf. Mit einen ausgeglichenen Punkteverhältnis von 11:11 liegen die „Wölfe“ im Mittelfeld der Liga. „Ich bin im Moment mit der Leistung meiner Mannschaft sehr zufrieden“, sagt SG-Trainer Arnd Wefing.

Allerdings begleiten die SG Zweite vor dem heutigen letzten Auswärtsspiel des Jahres beim VfL Eintracht Hagen III – Anwurf 19.30 Uhr, Halle Mittelstadt – die schon obligatorischen personellen Probleme. Jetzt hat auch noch ein Grippevirus die Reihen der „Wölfe“ gelichtet. „Das dürfte heute sehr schwer werden für uns“, sagt Wefing. Denn Unterstützung aus der ersten Mannschaft gibt es nicht, die spielt zeitgleich in Langenfeld. Die A-Junioren haben zwar spielfrei, dafür aber ihre Weihnachtsfeier geplant. „Da muss man sehen, was machbar ist“, erklärt Wefing vor einem Spiel bei einem Gegner, der durchaus schlagbar erscheint. „Normal hätte ich gesagt, dass das ein Spiel auf Augenhöhe sein wird. Denn Hagen III ist lösbar. Aber ich glaube jetzt, dass die Substanz entscheiden wird“, verrät Wefing und zieht zum Vergleich die Partie bei der HSG Hohenlimburg als Beispiel heran. Bei der 24:28-Niederlage vor einigen Wochen konnte die Mannschaft lange mit dem Gegner mithalten, bis in der Schlussphase die Kräfte schwanden.

Und die sollte in einen Spiel gegen einen Gegner mit viel Routine notwendig sein. „Hagen hat einige routinierte Leute in seinen Reihen. Wenn die dabei sind und dann auch noch Lust haben, wird es sehr schwer“, sagt Wefing und denkt an Spieler wie Marc Oberste oder Levent Cengiz. So scheint diese Partie mal wieder eine Gleichung mit vielen Unbekannten. Doch die SG Menden Sauerland II hat in dieser Spielzeit gerade dann überrascht, wenn man es der Mannschaft nicht zugetraut hat. Gegen eine Überraschung der „Wölfe“ hätte man absolut nichts einzuwenden. Das Punktekonto kann durchaus noch etwas zählbares vertragen.

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