1. Damen

SG Menden Sauerland Damen siegen nach Trainerwechsel

Gegen die SG Ruhrtal Witten konnten die Frauen eine enge Partie zu ihren Gunsten drehen. An der Seitenlinie übernahm der Damenwart das Kommando.

Lisa Caroline Albrecht leistet mit drei Toren einen wichtigen Anteil beim Sieg der SG Menden Sauerland. Sie erzielt außerdem einen wichtigen Treffer zum Ausgleich. Foto: Martina Dinslage

Als die Schlusssirene ertönte rissen die Oberliga-Handballerinnen der SG Menden Sauerland jubelnd die Arme in die Höhe. Der erste Saisonsieg war vollbracht. Mit 29:26 (14:17) gewannen die „Wölfinnen“ ihr Heimspiel gegen die SG Ruhrtal Witten. Ein Sieg, der das zarte Pflänzchen Klassenerhalt ein wenig kräftiger werden lässt.

„Heute zählt einfach nur das Ergebnis. Es war kein gutes Spiel, aber wir haben es gewonnen“, freute sich SG-Damenwart Andre Julius über den Sieg. Julius machte aber auch deutlich, dass der Erfolg lange am seidenen Faden hing. „Hätten wir noch das 14:20 bekommen, wäre es vorbei gewesen“, so der SGler über die Phase nach dem 14:19 durch Wittens Larissa Herrmann (33.). Da hatten die heimischen Ballwerferinnen das nötige Glück, um nicht endgültig auf die Verlierstraße zu geraten. Stattdessen konnten sie mit einem 5:0 Lauf auf 19:19 ausgleichen. Lisa Albrecht hatte zum Ausgleich getroffen (42,) und ihre Mannschaft wieder ins Spiel zurückgebracht. „Das war einfach enorm wichtig. Jetzt kommt Anfang Januar gegen Hahlen das nächste Endspiel für uns. Gewinnen wir das, sind wir wieder im Geschäft“, sagte Julius. Dann dürfte auch der neue Coach Sebastian Wenzel mit dabei sein.

Neuer Trainer fehlt an der Seitenlinie

Der Essener fehlte am Samstag aus privaten Gründen – hatte die Mannschaft aber auf das Spiel vorbereitet.

Und da schien zunächst einiges beim Team nicht angekommen zu sein, denn der Gegner fand besser ins Spiel. So lag Witten nach 16 Minuten mit drei Toren vorne – 5:8 aus Sicht der SG. Die „Wölfinnen“ bemühten sich zwar, aber irgendwie wollte es einfach nicht laufen. Etliche technische Fehler, schlechte Torwürfe – der Gegner hatte keine Mühen, den Vorsprung von drei Toren mit in die Halbzeitpause zu nehmen.

Nach der Pause schien sich das SG-Dilemma zunächst einmal fortzusetzen. Die „Wölfinnen“ hatten zwar Umstellungen im Team vorgenommen, doch die Tore erzielte der Gast. Zum Glück konnten die heimischen Handballer dann noch den Schalter umdrehen. Das sollte sehr gut funktionieren. In der 48. Minute führten die heimischen Damen beim 25:20 erstmals mit fünf Toren. Der erste Saisonsieg nahm deutliche Konturen an. Die „Wölfinnen“ sind noch im Geschäft. 

SG Menden Sauerland: Truppat, Bertram, Julius, Ueding, Petrias (7/3), Mariotti (3/3), Seck, Wrede (7), Albrecht (3), Gran, Theisen (2), Fahn (5), Kucharzcyk (2).

Text: Burkhard Granseier

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