1. Männer

SG Menden Sauerland geht beim Longericher SC unter

Eine harte Landung erlebten die Handballer der SG Menden Sauerland am Freitagabend beim Auswärtsspiel beim Longericher SC.

Matthias Zimny und die SG Menden Sauerland wurden von dem Longericher SC zu Fall gebracht. Foto: Martina Dinslage

Schade, dass musste nicht sein: Für die Drittliga-Handballer der SG Menden Sauerland endete am Freitagabend die Tour nach Köln mit einer deftigen Pleite. Die „Wölfe“ verloren beim Longericher SC mit 23:32 (8:17). Eine Niederlage, die nach den vergangenen tollen Handballwochen schon ein wenig schmerzte.

SG-Trainer Micky Reiners machte nach dem Schlusspfiff im Kölner Stadtteil Chlorweiler auch keinen Hehl aus seinen Frust. „Du kannst gegen Longerich verlieren, auch in dieser Deutlichkeit. Aber mir hat überhaupt nicht gefallen, wie wir aufgetreten sind. Wir haben uns als Mannschaft überhaupt nicht gewehrt“, ärgerte sich der Coach der „Wölfe“ über den sehr harmlosen Auftritt seiner Mannschaft. Die fand praktisch zu keiner Zeit einen Zugriff auf die Partie. „Longerich musste nur auf unsere Fehler warten. Dann hat man die auch gnadenlos ausgenutzt“, ärgerte sich Micky Reiners über die Fahrlässigkeit seiner Schützlinge. Denn diese spielten dem Gegner praktisch in die Hände. „Am Ende muss man sagen, dass wir in der Höhe sogar verdient verloren haben“, war dem Trainer der Frust deutlich anzusehen.

Aufholjagd wird immer wieder ausgebremst

Der Ärger war auch deshalb verständlich, weil in der zweiten Halbzeit die heimischen Ballwerfer mehrmals deutlich verkürzen konnten, um dann gleich die Position für eine Resultatsverbesserung wieder wegzuwerfen. Das die personelle Seite zur Zeit bei den „Wölfen“ nicht zum besten gestellt ist, milderte den enttäuschten Auftritt überhaupt nicht.

Dabei begann die Partie in der Metropole am Rhein für die heimischen Wölfe schon sehr unglücklich. Die Gastgeber erwischten ganz eindeutig den besseren Start. Nach sechs Minuten traf Simon Schlösser bereits zum 3:1 – die Hausherren waren schnell in der Spur.

Der Treffer zum 6:3 durch Marian Dahlke ließ erahnen, dass dieser Freitag für die Handballer aus der Hönnestadt in Köln kein gutes Ende nehmen wurde. Denn offensiv fanden die „Wölfe“ zunächst nur in der Person von Matthias Zimny statt. Von den vier SG-Toren in den ersten fünfzehn Spielminuten erzielte Zimny drei.

Spiel war zur Halbzeit bereits verloren

„Dann konnte Matthias verletzungsbedingt nicht mehr eingesetzt werden“, musste Micky Reiners auf seinen besten Offensivmann verzichten. Die Gastgeber hatten keine Mühe sich abzusetzen. Der Treffer zum 8:16 aus SG-Sicht von Rafael Dudczak 44 Sekunden vor der Halbzeitpause machte deutlich, dass die „Wölfe“ schon ein kleines Wunder brauchten.

In der Tat sollte sich auch nach dem Seitenwechsel nicht viel an den Verhältnissen in der Sporthalle in Köln-Chorweiler ändern. Longerich strebte locker dem sechsten Sieg im siebten Spiel entgegen.

Nach 32 Spielminuten lagen erstmals elf Tore zwischen den beiden Kontrahenten. Hier und da flackerte dann zwar das Potential der heimischen SG auf. Doch es war an einfach viel zu wenig, um einer deutlichen Niederlage zu entgehen. Es scheint so, dass die kommenden Spiele bei den Wölfen noch recht interessant werden.

Text: Burkhard Granseier

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