1. Männer

SG Menden Sauerland gibt sich selbstbewusst vor Heimspiel

„Wir müssen wieder alles auf den Platz bringen“, fordert Mendens Trainer Micky Reiners vor dem Heimspiel am Freitag (19. Okt.) gegen Longerich.

Wiederhohlung erwünscht. So wie hier, gegen Altjührden, wollen die Handballer der SG auch an diesem Wochenende wieder jubeln. Foto: Stefan Deitel

Im April dieses Jahres waren die Drittliga-Handballer des Longericher SC Köln zuletzt in Menden. Damals gewannen die Rheinländer mit 32:27 klar gegen die Kollegen von der SG Menden Sauerland. Doch rund sechs Monate später haben sich die Kräfteverhältnisse ein wenig geändert.

Die „Wölfe“ stehen vor dem heutigen Spiel (20 Uhr, Kreissporthalle) über den aktuellen Gegner. „Das ist im Moment wohl der stärkste Gegner, gegen den wir spielen müssen“, mag sich SG-Trainer Micky Reiners vor dem Wiedersehen mit den Kölner Handball-Kollegen gar nicht mit statistischen Spielereien beschäftigen.
Gäste wohl körperlich überlegen
Beim Video-Studium des Gegners sah sich der Mendener Coach in seiner Ansicht über den heutigen Kontrahenten bestätigt. „Der 35:23 Sieg gegen Northeim war schon ein Ausrufezeichen. Das ist keine Selbstverständlichkeit so deutlich zu gewinnen“, so Reiners über den letzten Longericher Heimauftritt am vergangenen Samstag. Aber auch die knappe Niederlage des heutigen Gegners beim Top-Team HSG Krefeld ist für Reiners bemerkenswert. „Ein Beleg, dass sich die Mannschaft gefunden hat“, sagt der SG-Trainer. Denn auch im Kölner Stadteil hat es vor der Saison einige Veränderungen gegeben. So ist mit Benni Richter ein wichtiger Akteur der vergangenen Saison nicht mehr da.

Aber es gibt noch genügend Spieler, die von den heimischen Ballwerfern heute Abend höchste Aufmerksamkeit verlangen werden. So im Rückraum Daniel Koenen und dessen Kollegen Schulz, Dahlke, Schlösser. „Körperlich ist uns die Mannschaft wohl überlegen. Wir müssen wieder alles auf den Platz bringen“, fordert Reiners leidenschaftliches Engagement seiner Mannschaft ein.

Ansprechende Heimbilanz

Und da haben die „Wölfe“ in der bisherigen Spielzeit noch nie enttäuscht. „Wir sind selbstbewusst genug. Das Selbstvertrauen ist da, auch gegen diesen Gegner etwas zu holen“, sagt Micky Reiners. Denn vor allem in den Heimspielen will man den Grundstock für die Drittliga-Zukunft des heimischen Branchenführers legen. Die Bilanz der bisherigen Heimspiele fällt mit 7:1 Punkten sehr ansprechend aus. „Diese wollen wir natürlich weiter ausbauen“, hofft nicht nur Micky Reiners auf einen weiteren erfolgreichen Handballabend in der Kreissporthalle.

Personell geht der heimische Branchenführer mit dem unveränderten Aufgebot in das heutige Heimspiel. „Der ein oder andere hat leichte Blessuren. Aber das ist nichts Gravierendes“, geht Micky Reiners davon aus, dass er seine zurzeit verfügbaren Spieler zurückgreifen kann. Allerdings macht der Coach auch deutlich, dass er darauf hofft, dass bald einige der Langzeitverletzten oder aus anderen Gründen fehlenden Handballer zurückkehrt. „Wir brauchen schon ein paar personelle Alternativen mehr“, möchte er zum Beispiel den Führungsspielern mehr nötige Ruhepausen gönnen. Zwei dieser sehnsüchtig erwarteten Akteure wären aktuell zum Beispiel Dominik Spannekrebs oder ein Marius Schrage. Das würde dem Team schon weiterhelfen.

Zunächst sollen aber heute Abend weitere Punkte her. Denn die würden dem sich bislang so prächtig entwickelnden Pflänzchen Klassenerhalt zusätzliche Wurzeln verschaffen.

Text: Burkhard Granseier

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