1. Männer

SG Menden Sauerland kassiert unerwartete 26:36-Niederlage

Die Drittliga-Handballer der SG Menden Sauerland kamen richtig unter die Räder. Die „Wölfe“ verloren bei der U23 des VfL Gummersbach.

Erzielt die 8:7-Führung in Gummersbach: Florian Schösse von der SG Menden Sauerland. Am Ende verliert Menden mit 26:36 (15:13). © Lothar Gudat

Au Backe, das war deutlich! Die Drittliga-Handballer der SG Menden Sauerland kamen am Samstag richtig unter die Räder. Die „Wölfe“ verloren bei der U23 des VfL Gummersbach mit 26:36 (15:13). Eine Niederlage, die man so eigentlich nicht erwartet hatte.

„Wir waren richtig schlecht. Eigentlich muss man sich bei den 70 Leuten, die uns aus Menden begleitet haben, entschuldigen. Die opfern ihre Freizeit und bekommen dann so etwas geboten“, konnte SG-Trainer Micky Reiners seine Enttäuschung über den Auftritt im Oberbergischen nicht verbergen. „Ich kann mit der Niederlage leben. Aber wir müssen alle unsere Lehren daraus ziehen“, fordert Micky Reiners eine vernünftige Aufarbeitung der Partie auf dem Feld 1 der Schwalbe-Arena in Gummersbach.

Dabei hatte die Partie eigentlich noch recht hoffnungsvoll für die „Wölfe“ begonnen. Rafael Dudczak sorgte in der 6. Minute mit seinem Treffer für die 4:2-Führung für die SG. In der Folgezeit blieb die beiden Mannschaften lange noch auf Augenhöhe. VfL-Akteur Shawn Pauly traf zum 5:5 in der 10. Minute zum 5:5. Und auch nach 14. Minuten hatte die SG die Nase leicht vorn – Florian Schösse erzielte das 8:7 für die heimischen Ballwerfer. „Offensiv ging das in der ersten Halbzeit ja. Dafür war die Abwehr über das komplette Spiel nichts“, haderte Micky Reiners mit dem Spiel seiner Mannschaft. Vor allem das halbherzige Engagement in der Abwehr nervte den Trainer.

Absprachen nicht eingehalten

„Gummersbach wirft 20-mal aufs Tor, davon sind 18 drin“, monierte Reiners. Auch die Tatsache, dass Absprachen nicht eingehalten wurden, nervten den Trainer. So hatte der kollektive Aussetzer des heimischen Branchenführers bereits zur Halbzeit ganz deutlich Konturen angenommen. „Wenn ich nicht wüsste, dass meine Mannschaft das besser kann“, fand Micky Reiners für den kollektiven Aussetzer am schwarzen Samstag keine Erklärung.

Die Geschichte der zweite Halbzeit ist schnell erzählt. Denn die Gastgeber hatten keine Probleme, die Partie gegen die „Wölfe“ problemlos für sich entscheiden. Als Gummersbachs Herzig in der 41. Spielminute zum 25:20 traf, war die Richtung der Partie endgültig klar. Denn den heimischen Ballwerfern fiel nichts ein, um der Partie die entscheidende Wende zu geben. VfL-Akteur Albin Xhafolli traf in der 51. Minute zum 30:22 aus Sicht der Gastgeber.

„Wir müssen alle aus dieser Niederlage unsere Lehren ziehen. Es muss jedem klar sein, dass wir uns nicht darauf verlassen dürfen, unsere Punkte in den Heimspielen zu holen“, wurde SG-Trainer Micky Reiners nach der Schlusssirene noch einmal ganz deutlich. Nächste Woche geht es zu GWD Minden II.

SG Menden Sauerland: Weber, Krause; Zimny (7), Spannekrebs, Giacuzzo, Weißbach, Loos (3), Schulte, Krechel (3), Dudczak (2), Vornholt (3), Wefing, Schösse (8/5).

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