1. Männer

SG Menden Sauerland verpasst hauchdünn ein Erfolgserlebnis

Das Team von Mendens Trainer Micky Reiners hatte in Ahlen vor 875 Zuschauern trotz einer couragierten Leistung mit 26:27 (12:13) das Nachsehen.

Konnte die ärgerliche 26:27 (12:13)-Niederlage in Ahlen nicht verhindern: Moritz Eigenbrodt, Rückraumspieler der SG Menden Sauerland. Foto: Stefan Deitel

Die Drittliga-Handballer der SG Menden Sauerland haben sich gegen die Ahlener SG trotz der personellen Probleme bestens präsentiert. Doch zu einem Erfolgserlebnis reichte es am Freitagabend nicht. Das Team von SG-Trainer Micky Reiners hatte mit 26:27 (12:13) hauchdünn das Nachsehen und steht jetzt mit 5:5-Punkten auf dem siebten Tabellenplatz.

„Das war ein super Spiel von uns. Wir sind couragiert zu Werke gegangen“, fasste Micky Reiners das Auswärtsspiel zusammen. Insgesamt sei er mit der Leistung seiner Jungs sehr zufrieden. „Wir haben alles investiert, was ging“, stellte er fest und weiter: „Wir hätten einen Punkt verdient gehabt.“ „Wir haben mit einem Tor gewonnen. Das ist das Beste an dem Spiel, in dem wir viel zu viele Fehler gemacht haben“, sagte Ahlens Trainer Sascha Bertow nach dem Abpfiff.

In der ersten Halbzeit sind die Mendener nach einem anfänglichen 0:2-Rückstand immer besser in Schwung gekommen und sind durch die Treffer von Joshua Krechel (2), Moritz Eigenbrodt, Sebastian Loos und Matthias Zimmy mit 5:3 (14.) in Führung gegangen. In der 19. Minute glichen die Ahlener durch Björn Wiegers zum 7:7 (19.) aus und sicherten sich in der Folge bis zum Halbzeitpfiff durchgängig eine knappe Führung (10:9, 12:11). Die kampfstarken Mendener ließen sich jedoch nicht abschütteln und verkürzten vor dem Pausenpfiff durch Dominik Spannekrebs zum 12:13.

Nach dem Seitenwechsel lagen die Mendener teilweise mit vier Tore zurück (15:19/39., 17:21/42.). Joshua Krechel und Rafael Dudczak brachten die Mendener wieder auf 19:21 (43.) heran. SG-Trainer Micky Reiners nahm in dieser Phase eine Auszeit. Im nächsten Angriff erhöhte Mattes Rogowski auf 22:19 für die Gastgeber. Beim 21:23 erhielt Joshua Krechel eine Zeitstrafe. In Überzahl sicherten die Ahlener die 25:22-Führung (51.). Doch die Mendener setzten wiederum konsequent nach und verkürzten durch Mathis Vornholt zum 23:25 (53.). Nach einer weiteren Auszeit von Micky Reiners erzielte Dominik Spannekrebs das 24:26 (55.) und die Mendener blieben damit in der äußerst spannenden Schlussphase im Rennen. Vier Minuten vor dem Ende brachte Thies Hülsbusch die Ahlener zunächst mit 27:24 in Führung. Joshua Krechel und Domink Spannekrebs verkürzten zum 26:27 (58.). Dann erhielt der Ahlener Ferdinand Hümmecke 90 Sekunden vor dem Ende eine Zwei-Minuten-Strafe. 25 Sekunden vor dem Schluss bekam der Mendener Milan Weißbach ebenfalls eine Zeitstrafe aufgebrummt. Den folgenden Siebenmeter verwarf der Ahlener Mattes Rogowski.

In der turbulenten Schlussphase kassierte der Ahlener Björn Wiegers nach einem wuchtigen Foul eine Sekunde vor dem Abpfiff eine Zeitstrafe. Statt eines Strafwurfs gab es zum Entsetzen der Mendener nur einen Freiwurf. Dann erfolgte der Abpfiff.

SG Menden Sauerland: Weber, Reitz, Krause, Zimmy (1), Eigenbrodt (1), Spannekrebs (5), Giacuzzo, Weißbach (1), Loos (2), Krechel (7), Dudczak (2), Vornholt (2), Wefing, Flor, Schösse (5/4).

Zeitstrafen: Ahlen/6, Menden/4.

Zuschauer: 875.

Text: Stefan Knepper / Westfalenpost Menden

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