1. Männer

SG Menden Sauerland will nicht nur auf den Heimvorteil bauen

In der dritten Handball-Bundesliga treten die Mendener gegen den Leichlinger TV an. Im heimischen Kader wartet ein Rückkehrer auf Spielzeit.

Soll sich auch in der nächsten Partie wieder an seinen Gegnern vorbeiarbeiten und eine gute Torgelegenheit bekommen: Milan Weissbach. Vor heimischen Publikum möchte SG-Menden-Sauerland-Coach Micky Reiners nicht nur auf den Heimvorteil setzen. Foto: Lothar Gudat

Die Drittliga-Handballer der SG Menden Sauerland kehren am Samstag in die alte Heimat zurück. Das letzte Heimspiel des Jahres 2018 bestreiten die „Wölfe“ in der Walramhalle gegen den Leichlinger TV. Die Kreissporthalle steht diesmal nicht zur Verfügung. Und die Rückkehr in den „Wolfsbau“ soll die heimischen Ballwerfer zum Erfolg tragen.

„Ich hoffe, dass eine voll besetzte Halle, die räumliche Enge und das besondere Flair der Walramhalle der Mannschaft helfen wird“, sagt SG-Trainer Micky Reiners. Allerdings sieht der Coach den Austragungsort keineswegs als entscheidend über Sieg oder Niederlage. Deshalb steht für Reiners allein die Mannschaftsleistung im Mittelpunkt. „Gegen Leichlingen müssen wir über 60 Minuten unsere beste Leistung abrufen. Wir treffen auf einen sehr erfahren Gegner mit sehr vielen erfahren Zweitliga-Spielern“, hat Reiners sehr viel Respekt vor dem aktuellen Tabellendritten. Der übrigens mit einem alten Bekannten in die Walramhalle kommt. Torwart Mathis Stecken stieg mit der SG in die dritte Liga auf.

Nicht nur auf Heimspiele verlassen

Der Leichlinger TV erlebte im November eine Durststrecke. Drei Niederlage in Folge gegen Krefeld, Gummersbach II und den SGSH Dragons dämpften bei den Rheinländern die Stimmung. „Dafür haben sie dann mit ihren deutlichen 38:24-Sieg gegen Ahlen wieder ein Ausrufezeichen gesetzt“, sagt Reiners. Der Coach der heimischen Handballer verweist dann auch auf einige Akteure wie Mittelmann Valdas Novickis. „Er ist auf seiner Position vielleicht der beste in der dritten Liga“, sagt Reiners. Nicht zu vergessen der 36-jährige Daniel Krecklers – ein echtes Handball-Schlitzohr. Aber auch Akteure wie Maik Schneider oder David Wiencek – Bruder von Nationalspieler Patrick Wiencek – sind nicht zu vergessen.

„Wir müssen über die komplette Spielzeit da sein. Ob es dann reicht, werden wir sehen“, sagt der Trainer. Reiners wird nicht müde, darauf hinzuweisen, dass seine Mannschaft unbedingt mal wieder punkten muss. „Wir dürfen uns aber nicht nur auf die Heimspiele verlassen. Die Mannschaft hat schon gezeigt, dass sie in der eigenen Halle mit jeden mithalten kann. Aber wir dürfen da nicht zu sicher sein“, sagt Reiners. Letztlich würde ein Erfolgserlebnis auch für die nötige Ruhe sorgen.

Ziele vor der Weihnachtspause

„Es ist so, dass wir bis Weihnachten noch einiges erreichen können“, weist Reiners auf die nach dem Leichlingen-Spiel noch anstehenden Auswärtstermine bei der SG Langenfeld und beim MTV Großenheidorn hin. „Zwei eminent wichtige Spiele“, so der Trainer der „Wölfe“. Doch zunächst steht die Heimpartie gegen Leichlingen an. „Wir werden kein Spiel abschenken“, stellt der Trainer vor der Partie klar heraus.

Text: Burkhard Granseier

Zugehörige Artikel

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Ich akzeptiere

Ebenfalls interessant

Close
Back to top button
Close
Close