2. Männer

SG will das Schwelmer Meisterstück verhindern

Nachholspiel in der Handball-Landesliga: SG Menden Sauerland gegen RE Schwelm im Walram

Wollen heute die Meisterschaft der RE Schwelm verhindern: Nils Flor (links) und die SG Menden Sauerland II. Foto: Martina Dinslage

In der Staffel 4 der Handball-Landesliga der Herren wird heute Abend die Tabelle begradigt. Denn um 20.30 Uhr beginnt in der Walramhalle das Nachholspiel zwischen der SG Menden Sauerland II und den Ballwerfern von Rote Erde Schwelm. Eine Partie mit besonderer Bedeutung.

Das Spiel war im Januar wegen der Handball-Weltmeisterschaft kurzfristig abgesagt worden. Heute Abend können die Handballer aus dem Süden des Ennepe-Ruhr-Kreises ihr Meisterstück in der Hönnestadt machen. Mit einem Sieg würde Schwelm die nur noch rechnerisch bestehenden Zweifel am Titelgewinn beseitigen.

Wobei dem designierten Meister in den vergangenen Tagen der Spaß an den sportlichen Leistungen ein wenig vergangenen ist. In Schwelm herrschen rege Debatten über Hallen und Haftmittel, die inzwischen soweit fortgeschritten sind, dass selbst eine Auflösung der kompletten Handballabteilung im Raume stehen und der Vorstand der Roten Erde in den vergangenen Wochen seinen Rücktritt erklärte. Der Tenor war, dass ohne Haftmittel Handball in höheren Spielklassen nicht darstellbar sei. In der Fünffeldhalle, die sich die Handballer mit den Basketballern der Schwelmer Baskets teilen müssen, sind Haftmittel verboten, weil der Hallenboden Schaden nehmen könnte.

Diese Probleme interessieren die „Wölfe“ natürlich nur am Rande. „Sicherlich sind wir Außenseiter. Aber wir wollen es Schwelm so schwer wie möglich machen. Die sollen ihre Meisterschaft nicht gerade in Menden feiern“, erwartet SG-Trainer Arnd Wefing einen engagierten Auftritt seiner Schützlinge zum Start in den Saisonschlussspurt.

Personell kann der Coach aus Dortmund fast aus dem Vollen schöpfen. Die A-Junioren stehen endgültig zur Verfügung. Allein der Einsatz von Tristan Wünnemann und Mircu Pasche ist fraglich. „Bei Mircu dürfte die Saison gelaufen sein“, rechnet Arnd Wefing nicht mehr mit ihm.

Text: Burkhard Granseier

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