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Spitzen-Saison endet für die SG-Damen mit einer Niederlage

Gut gekämpft, am Ende doch verloren: Sophie Hugger bleibt in der Abwehr hängen.

30:31 – SG-Handballerinnen unterliegen im Drittliga-Duell den Gästen der TSV Bayer Leverkusen II knapp.

Das letzte Kapitel passte nicht zu einer großartigen Spielzeit. Die Drittliga-Handballerinnen der SG Menden Sauerland verabschiedeten sich am Samstag mit einer Niederlage von der Saison 2017/2018. Zum Ausklang unterlag man der TSV Bayer Leverkusen II mit 30:31 (15:15).

Damit landeten die „Wölfinnen“ auf einem hervorragenden vierten Tabellenplatz im Abschlussklassement der Staffel West der dritten Liga. Doch dieses tolle Ergebnis war erstmal Nebensache. Denn der Ärger über die Niederlage überwog. „Es ist schade, dass wir verloren haben. Die Mannschaft hat wieder einmal sehr viel investiert. Doch wir waren in den entscheidenden Phasen einfach nicht konsequent genug“, haderte SG-Trainer Falk Schilling mit dem Verlauf des Saisonausklangs in der Kreissporthalle. Der Pädagoge meinte damit vor allem jene Phase ab der 50. Minute: Die starke Maike Benden hatte zum 28:23 für die SG getroffen. Die Partie war eigentlich entschieden, doch dann kam leider alles anders.

Gegner ins Spiel geholt

Doch der Reihe nach. Die heimischen Frauen kamen richtig gut in die Partie. Nach drei Minuten führte man bereits mit 3:0. Und diesen Vorsprung konnten sie auch noch ausbauen. Als dann Ann Kathrin Stratmann in der 18. Minute von der Siebenmetermarke zum 12:8 traf, schien die SG auf Kurs. Doch die Gäste erwiesen sich als der erwartete spielstarke Gegner. „Eine Mannschaft die schwer zu verteidigen ist“, so Falk Schilling. Doch seine Mannschaft schaffte es, sich bis zur 50. Minute eine glänzende Ausgangsposition zu verschaffen.

„Wir sind da eigentlich schon durch. Doch dann haben wir Leverkusen durch leichte Fehler wieder ins Spiel geholt“, machte Falk Schilling eine leichte Konzentrationsschwäche im Spiel seiner Mannschaft aus. Er meinte da vor allem jene 105 Sekunden nach dem 29:25 von Maike Benden (54.), als Leverkusen mit drei Toren am Stück auf 28:29 verkürzte. Als dann Bayers-Rückraum-Ass Annika Lott zum 29:29 traf (57.) war die Partie wieder total offen.

Juniorelfen haben letztes Wort

Die „Wölfinnen“ gingen dann zwar durch Jenny Fastnach nochmal in Führung – 30:29 (58.). Doch die letzten Worte sollte der Gast haben. Elaine Rode und Mareike Thomaier sorgten für die 31:30-Führung der „Juniorelfen“ aus Leverkusen. Und Glücksgöttin Fortuna meinte es ebenfalls nicht gut mit den heimischen Ballwerferinnen. Drei Sekunden vor der Schlusssirene konnte die Torfrau aus Leverkusen noch einen Wurf von Ann Kathrin Stratmann abwehren. Das wäre der verdiente Ausgleichstreffer gewesen und hätte die SG sogar noch auf den dritten Tabellenplatz befördert. Aber mit Statistiken mochte sich am Samstag dann niemand mehr befassen. Denn trotz der Niederlage war es eine außergewöhnliche Spielzeit für die SG.

Text: Westfalenpost Menden – Burkhard Granseier

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