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Starke Hannah Wrede führt SG auf die Siegerstraße

Handball in der Walramhalle
Hannah Wrede (hier beim Wurf) erwischt gegen Everswinkel einen Sahnetag und trifft sechsmal. Foto: Martina Dinslage

Das war ein starkes Stück! Die Oberliga-Handballerinnen der SG Menden Sauerland II beendeten die erste Serie im westfälischen Oberhaus mit einem Sieg. Die „Wölfinnen“ gewannen mit 26:25 (14:12) gegen den SC DJK Everswinkel. Und die Damen aus dem Münsterland sind nicht gerade Laufkundschaft.

„Das war eine überzeugende Mannschaftsleistung. Die Mädels haben gekämpft und auch verdient gewonnen“, freute sich SG-Trainer Dirk Kaese über den Auftritt seines Teams.

Den Höhepunkt gab es zum Schluss. 180 Sekunden vor dem Ende lag die SG mit 26:23 vorn, als Annika Kucharczyk und Annika König auf die Strafbank mussten. In doppelter Unterzahl konnte man die Führung verteidigen und die Punkte neun und zehn verbuchen. „Glück gehört zum Spiel einfach auch dazu“, freute sich Dirk Kaese über das Happy End in einem Spiel, das lange von der SG überzeugend geführt wurde.

Nach 41 Minuten lag die SG nach Annika Königs Treffer sogar mit sechs Toren vorn (20:14). Doch der Reihe nach. Die Partie im Walram stand zunächst im Zeichen der Abwehrreihen. Beide Seiten ließen zunächst wenig zu (3:3/8.).

In der Folgezeit bekam die SG die Partie in den Griff. Als die stark haltende Rieke Bertram mit feinem Pass Annika König in Szene setzte, konnte sich die SG erstmals absetzen (6:3). Die Führung gaben die „Wölfinnen“ dann nicht mehr ab.

Zittern bis zum Schluss

Nach dem Seitenwechsel sorgte dann Hannah Wrede, die mit ihren 18 Jahren ein bärenstarkes Spiel zeigte, mit drei Treffern in Folge dafür, dass der Sieg deutliche Konturen annahm. Dass man an Schluss noch ein wenig zittert musste, versüßte den Erfolg der SG-Frauen.

SG Menden Sauerland II: Bertram, Knoblich; Petrias (4), Mariotti (4), Biggeleben, Franziska Baer, Julius, Lingstaedt, Kucharczyk (2), Lisa Budde II (7/4), Lünemann (1), König (2), Wrede (6), Tsamatos.

Text: Westfalenpost Menden – Burkhard Granseier

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