2. Männer

Starke zweite Hälfte beschert SG II den Sieg

Landesligist gewinnt beim Tabellenletzen

Arnd Wefing, Trainer der Landesliga-Handballer der SG Menden Sauerland, hatte einen Sieg seiner Schützlinge aus der Partie beim TuS Wellinghofen gefordert. Seine Mannschaft hielt sich an dem Auftrag und kehrte mit einem 36:32 (16:15)-Erfolg vom Besuch beim Tabellenletzten heim.

Damit sind nun auch die letzten noch rechnerischen Zweifel am Klassenerhalt beseitigt. „Wir haben die Pflicht erfüllt“, hakte SG-Trainer Arnd Wefing die Partie schnell ab. Die Spielzeit 2018/2019 kann für die „Wölfe“ in den Archiven verschwinden. „Es war halt ein zähes Spiel“, wollte Arnd Wefing den Auftritt seiner Mannschaft auch gar nicht überbewerten. Die heimischen Ballwerfer quälten sich vor allem in der ersten Halbzeit über die Runden. Das Schlusslicht aus Dortmund konnte sich zum Teil Vorteile erarbeiten. SG-Trainer Arnd Wefing mochte seinen zahlreichen jungen Spielern auch gar nicht gram sein. Ihnen war anzumerken, dass sie nach der langen Saison schon ein wenig „platt“ waren. „Es hat halt ein wenig die nötige Körperspannung gefehlt“, hatte Wefing dann auch schnell den Grund für den zähen Spielverlauf der ersten Halbzeit gefunden. Aber der 15:16-Rückstand ließ ja noch alle Möglichkeiten offen.

Die Halbzeit-Ansprache sorgte dann für frischen Wind in den Aktionen der „Wölfe“. Diese bekamen dann die Partie relativ schnell in den Griff. Während bei den Gastgebern das ohnehin sehr wenige Selbstvertrauen noch weniger wurde. Die SG-Aktionen wurden sowohl defensiv als auch offensiv stabiler. Das führte dann zwangsläufig auch zu einigen schönen Treffern. Wobei sich bei der Trefferausbeute vor allem die Youngster Jan Wiesemann (8) und Lauritz Wefing (7) auszeichnen konnten. Die letzten beiden Spiele der Saison gegen Eintracht Hagen III und Evingsen sind nur noch für die Statistik von Bedeutung.

SG Menden Sauerland II: Antoni; Krause; Renfordt (2), Nils Flor (5), Wiesemann (8/3), Giacuzzo (1), Lukas Flor (5/1), Wefing (7), Skupin, Gollor, Kammermeier, Jünger (2), Poth, Zimny (5).

Text: Burkhard Granseier

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