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Umstellungen bringen SG ins Rollen

Menden. Sie sind schon wieder ganz gut drauf! Die Oberliga-Handballerinnen der SG Menden Sauerland starteten mit einem Ausrufezeichen in die neue Saison. Vom Besuch beim TSV Oerlinghausen brachte der heimische Branchenführer einen deutlichen 31:19 (14:9) Sieg mit.

„Man hat gesehen, was man als Team schaffen kann“, war SG-Trainer Sascha Stickan mit dem geschlossenen Auftritt seiner Mannschaft zufrieden – zumal seine Schützlinge auch zum Saisonstart nicht ohne personelle Sorgen nach Ostwestfalen gereist waren.

So stand Ann Kathrin Stratmann zwar auf dem Spielbericht, konnte aber nicht eingesetzt werden. Auch Jenny Fastnacht musste sich aufs Daumendrücken beschränken. Kathrin Baer quälte sich mit einer Prellung durch die Partie. Die personellen Probleme und die Unsicherheit zu Saisonbeginn sorgten zunächst für einige Unruhe.

Umstellungen sorgen für Ruhe
„Das war das typische Auftaktspiel. Aber nach zehn, zwölf Minuten hatten wir uns dann ein wenig gefangen“, berichtete Stickan. Dabei hatte man zunächst auch noch einige Schwierigkeiten mit der Rückraum Mitte des Gegners. Umstellungen dann sorgten für mehr Linie im SG-Spiel. Danach konnten sich die „Wölfinnen“ konsequent über 10:7 auf 14:9 zur Pause absetzen.

Nach dem Seitenwechsel hielt die SG dann das Tempo hoch und konnte den Vorsprung bis zur 40. Minute auf 18:11 ausbauen. Für die Gastgeber blieb letztlich nicht mehr als eine Statistenrolle. „Das war ein ganz starker Auftritt der Mannschaft“, konnte Sascha Stickan die zweite Halbzeit recht entspannt genießen.

In der Deckung ließen seine Damen nichts zu und in der Offensive setzte man Akzente. So zeigte Kreisläuferin Lisa Gerbe eine sehr starke Leistung im Angriff und glänzte mit acht Toren.

Tempo angezogen
Die SG machte es taktisch sehr geschickt, nahm immer mal wieder Tempo aus dem Spiel, um es dann auch zügig wieder anzuziehen. Die Gastgeberinnen wirkten oft ein wenig überfordert. In der 51. Minute war der Vorsprung dann erstmals zweistellig – Luisa Köck traf zum 24:14. Die Frage nach dem Sieger war zu diesem Zeitpunkt aber schon längst geklärt.

SG Menden-Sauerland I: Ebel, Jaschewski; Meyer (3), Pelz (1), Benden (6), Köck (5/2), Baer (4/2), Albrecht (3), Gerbe (8), Holste (1).

Burkhard Granseier
https://www.derwesten.de/sport/lokalsport/menden/

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