2. Männer

Wiederholt sich der Derby-Krimi von 2019?

Westfalia Halingen will im Abstiegskampf unbedingt einen Heimsieg gegen die SG-Wölfe II

Im vergangenen September machte nur ein Tor den Unterschied. Aber wer entscheidet das Spiel am Samstag für sich? Dietmar Reker

Denkwürdige Handballspiele hat die Mehrzweckhalle in Halingen schon öfter erlebt – am Wochenende steht vermutlich das nächste an. Es steht wieder ein heimisches Duell auf dem Programm: Der TV Westfalia Halingen empfängt die SG Menden Sauerland II im Lokalderby in der Staffel 4 der Landesliga. Ab 19.15 Uhr fliegt am Samstag der Ball durch die Lüfte – das dürfte ein besonderer Handballabend werden.

Erinnerungen ans Hinspiel weckt das bevorstehende Match vor allem beim Gastgeber – obwohl das letze Spiel mit nur einem Tor Vorsprung (24:25) denkbar knapp an die gegnerischen „Wölfe“ ging. „Es war halt ein Derby, da muss ich doch nicht mehr sagen“, so Sebastian Swoboda in Erinnerung an die äußerst ausgeglichene Partie Ende September in der Walramhalle. „Am Ende waren es halt die Tore, die das Hinspiel entschieden haben. Es war jedenfalls von beiden Mannschaften Werbung für den Handball“. Und gerade deswegen hofft der Halinger Coach auf eine Neuauflage.

Er macht aber auch deutlich, dass ein Sieg für seine Mannschaft besonders wichtig ist. „Wir stecken mitten im Abstiegskampf! Da müssen wir jeden Zähler mitnehmen. Wenn es dann auch noch ein Sieg im Derby ist, wäre das ja um so schöner“, so der Halinger.

Für Arnd Wefing und seine zweite Mannschaft der SG Menden Sauerland kommt das Ortsduell gegen die Handballer aus dem früheren Meisterdorf gerade recht: Wirklich rund lief es zuletzt nicht.

Zahlreiche Fehler in der Abwehr waren einer der Gründe für die Heimniederlage gegen die Dritte vom VfL Eintracht Hagen. Das Tore erzielen, wurde dem Gegner regelrecht leicht gemacht. Das wird sich im Derby vermutlich nicht wiederholen. „Allerdings sieht es personell nicht so gut aus. Es werden Spieler von uns bei der Ersten sein“, sieht SG-Trainer Arnd Wefing die Außenseiterrolle eher in seinem Team.

Text: Burkhard Granseier

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