1. Männer

Wölfe erlauben sich zu viele Fehler

30:36 – SG Menden verliert gegen HC Bergische Panther in Burscheid. Eine rote Karte und mehrere Ausfälle. Die Verstärkung aus der A-Jugend macht einen prima Job

Wie schon gegen Lemgo, konnten die Mannen von Trainer Micky Reiners auch gestern nur dem Ball hinterhergucken: Die Wölfe verloren beim HC Bergische Panther in Burscheid mit 30:36. Foto: Archiv – Oliver König

Die Drittliga-Handballer der SG Menden Sauerland erlebten gestern einen gebrauchten Tag:
Vom Besuch beim HC Bergische Panther in Burscheid kehrten die „Wölfe“ mit leeren Händen heim.
Die „Panther“ konnten mit dem 36:30 (20:13) ihren zweiten Saisonsieg feiern. Und auch SG-Trainer Micky Reiners ließ an der Berechtigung der Niederlage keinen Zweifel aufkommen. „Die Niederlage ist nicht unverdient. Die Panther haben eigentlich das gespielt, was wir wollten“, resümierte der Coach des heimischen Branchenführers.

Kreisläufer steht im Stau

Doch das angestrebte Tempospiel gelang den „Wölfen“ höchsten in den ersten zwanzig Minuten. „Da hatten wir noch Antworten auf jeden Treffer des Gegners. Aber dann machen wir zu viele einfache Fehler“, monierte Micky Reiners. Und da das Handballleben nicht im Konjunktiv stattfindet, gerieten die Wölfe an diesen Sonntag schnell in den Strudel des Verlierers. Zumal man auch noch personelles Pech hatte. So fiel Kreisläufer Milan Weißbach wegen einer Uni-Verpflichtung aus. Der zweite Kreisläufer Rafael Dudczak konnte wegen eines Staus bei der Anreise erst zur zweiten Halbzeit eingesetzt werden. Hinzu kam dann auch die rote Karte gegen Dorian Gollor
nach 25. Minuten wegen eines Foulspiels. Dass die beiden A-Junioren Luca Giacuzzo und Luca Jünger einen prima Job im Drittliga-Team machten, war ein schwacher Trost.

Vier Siebenmeter vergeben

Den geschenkten Sonntag machte auch das Torwartspiel perfekt. Denn während „Panther“-Keeper Eigenbrod sich als Rückhalt darstellte, gelang der letzten Instanz der Mendener, Christopher Weber, nicht viel. Zudem konnte man vier Siebenmeter nicht nutzen. Die Geschichte der Partie beginnt aus heimischer Sicht um die
20. Spielminute. Da schaffen es die „Wölfe“ nicht, in Überzahl den Rückstand zu verkleinern. Stattdessen
häuft sich die Fehlerzahl bei den „Wölfen“, der Gegner nutzte dieses konsequent und setzte sich bis zur 25. Minute auf 18:11 ab.

Mit einem Rückstand von sieben Toren ging es für die „Wölfe“ in die zweite Spielhälfte. Nach dem Seitenwechsel zeigten die „Wölfe“ noch einmal Engagement. Und bis zur 46. Minute sollte der Vorsprung der Gastgeber auch geringer werden. Nachdem Joshua Krechel mit einem verwandelten Siebenmeter die SG auf 18:23 verkürzt hatte, keimte kurzfristig Hoffnung auf. Doch die nächste Großchance ließ man leider wieder ungenützt. Der Gegner konnte sich noch einmal absetzen. Am Ende stand eine vermeidbare Niederlage. „Wir müssen unsere
Fehler abstellen und auf das Spiel gegen Altjührden schauen“, will Reiners daheim punkten.

Text: Burkhard Granseier

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