1. Männer

„Wölfe“ feiern ihren ersten Sieg

34:28 - SG Menden Sauerland gelingt mit dem ungefährdeten Sieg über den MTV Großenheidorn ein positiver Saisonauftakt. Starker Milan Weißbach

Moritz Eigenbrod steuert zum klaren 34:28 Sieg der SG Menden Sauerland über Aufsteiger MTV Großenheidorn zwei Tore bei. Der heimische Branchenführer darf sich über einen gelungenen Saisonauftakt freuen. Foto: Dietmar Reker, sportpresse-reker.de

Die Erleichterung war förmlich mit den Händen zu greifen. Die Drittliga-Handballer der SG Menden Sauerland feierten am Samstag ihren ersten Sieg in der neuen Saison. Und der 34:28 (18:13)-Erfolg über den MTV Großenheidorn fiel recht überzeugend aus.

Mit nunmehr drei Zähler aus den ersten beiden Spielen der Saison 2018/2019 sind die „Wölfe“ gut in die Spielzeit gekommen. „Vor Wochenfrist nachdem 29:29 gegen Langenfeld haben wir hier etwas bedröppelt gestanden“, machte Hallensprecher Torsten Kurzawe deutlich, wie sehr man sich den Sieg gewünscht hatte. Und das dieser mehr als verdient war, ließ sich an der Person von SG-Kreisläufer Milan Weißbach festmachen. Der Neuzugang stellte nicht nur am eigenen Kreis ein schier nicht zu überwindendes Hindernis dar. Offensiv war er mit sechs Toren ein Garant für den Erfolg. „Er hat gezeigt, dass er ein sehr wichtiger Spieler für uns sein wird“, sagte SG-Vorsitzende Birgit Albrecht und zeichnete Weißbach als Spieler des Tages aus.

Auch für SG-Trainer Micky Reiners gab es keine Zweifel am verdienten Erfolg seines Teams. „Ich freue mich, dass wir das Spiel gewonnen haben. Sechs Tore vorne, das ist in Ordnung“, so Reiners. Der Chef der „Wölfe“ zeigte aber auch die Probleme auf. „Ich hätte mir ein wenig mehr Ruhe in unserem Spiel gewünscht. In den letz- ten zehn Minuten war das dann „Hasenball“, da haben wir die Bälle zu schnell verloren“, resümierte Reiners. Das tat der Freude über den Sieg aber keinen Abbruch.

Bei den Gästen gab es lange Gesichter nach Spielende. „Wir sind hier eigentlich hergefahren, um punktemäßig etwas mitzunehmen.

Das ist uns leider nicht gelungen. Der SG-Sieg geht schon in Ordnung“, war MTV-Trainer Marc Siegesmund sichtlich enttäuscht.

Dass die Ballwerfer vom Steinhuder Meer, die „Seeprovinzler“, für einen Sieg in der Kreissporthalle nicht in Frage kamen, lag auch daran, dass das Spiel der Gäste kaum Zwingendes hatte. „Wir waren zum Beispiel von der Torwartleistung her unterlegen“, monierte Siegesmund die Tatsache, dass sein Keeper Kovacs und seine beiden Vertreter Schröpfer und Pommer nie den notwendigen Rückhalt für ihr Team bieten konnte. Linksaussen Till Hermann markierte zwar zehn Tore, konnte aber nicht voll überzeugen. Stark war allerdings dessen Spiel beim Gegenstoß. Den Rückraum der Gäste mit Jonathan Semisch hatten die „Wölfe“ sehr gut im Griff.

Ein einziges Mal ging der Gegner am Samstagabend in Führung. Das war, als Till Hermann nach 106 Se- kunden zum 2:1 für Großenheidorn getroffen hatte. Das sollte es dann auch gewesen sein – nach 15 Spielminuten lagen die Hausherren mit vier Treffern vorne. Joshua Krechel hatte zum 12:8 getroffen. Die „Wölfe“ hatten die Partie im Griff und sollten bis zum Ende nie in Gefahr geraten.

Text: Burkhard Granseier

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