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Wölfe gegen Wiesel

Auf mannschaftliche Geschlossenheit wird es in den kommenden Wochen bei den Wölfen besonders ankommen. – Foto: Kottmann

Während der vorzeitige Meister TuS Ferndorf an der Tabellenspitze der 3. Handball-Liga nach bisher 50:0 Punkten in den nächsten Wochen auf Rekordjagd geht, spitzt sich die Lage am Tabellenende fünf Spieltag vor Saisonende dramatisch zu. Bis zum Tabellenelften OHV Aurich darf sich noch kein Verein in Sicherheit wägen. Die Möglichkeiten von Korschenbroich und Habenhausen sind dagegen mehr theoretischer Natur. Sowohl Aurich als auch der TuS Volmetal, die SG Menden Sauerland Wölfe und die Lemgoer Bundesligareserve kämpfen noch ums sportliche Überleben.

Während Aurich zuhause gegen Schlusslicht Habenhausen vor einer lösbaren Aufgabe steht, trifft das verbleibende Trio an diesem Wochenende auf die Hochkaräter der Liga. Lemgo spielt gegen Leichlingen, Volmetal gegen Krefeld und die Wölfe empfangen am Samstag um 19 Uhr die bundesligaerprobten Wiesel des TSV Bayer Dormagen im Walram. „Da sind wir natürlich wieder ganz krasser Außenseiter“, stellte Birgit Völker-Albrecht, die sportliche Leiterin der SG, klar. Trotz einer erneut sehr guten Trainingswoche erwarte sie ein ganz schwieriges Spiel gegen einen „hochveranlagten Gegner“.

Eine Einschätzung, die auch Trainer Sascha Simec teilt: „Dormagen ist für mich die talentierteste Mannschaft der Liga“, so Simec nach dem Abschlusstraining. Bei diesem gab es immerhin eine weitere Positivmeldung bei den Wölfen: Der zuletzt wegen einer Leistenverletzung angeschlagene Spielmacher Marcel Vogler scheint gegen den Tabellenzweiten wieder einsetzbar zu sein. „Die Stimmung in der Mannschaft ist gut, alle wissen, worauf es in den nächsten Wochen ankommt“, beschreibt Birgit Völker-Albrecht die Situation beim verletzungsgebeutelten Aufsteiger.

Auch für Dormagen hat sich Trainer Sascha Simec (r.) wieder einige taktische Besonderheiten überlegt. – Foto: Kottmann

Angesichts der zuletzt guten Leistungen und einer „ansteigenden Formkurve“, wie Sascha Simec einschätzte, scheinen die Wölfe für den Abstiegskampf gerüstet. Zwar fehlen weiterhin die langzeitverletzten Torhüter, doch Nachrücker Matthias Kohl machte seine Sache beispielsweise in Krefeld hervorragend. Und nach den scheinbar übermächtigen Wieseln des TSV warten Gegner auf Augenhöhe auf die Wölfe. „Aber wir schauen von Spiel zu Spiel. In dieser Liga ist immer etwas möglich, auch gegen die Favoriten. Das haben wir ja gerade in Krefeld erst wieder gesehen. Und mit unseren Fans im Rücken erst recht“, so Völker-Albrecht.

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