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Wölfe II: Ärmel hochkrempeln für bessere Zeiten

Menden. Bei Handball-Landesligist SG Menden Sauerland II sind die eindringlichen und von großen Sorgen geprägten Worte des Vorsitzenden Frank Schlücking zu Wochenbeginn in der WP nicht ohne Wirkung geblieben. „Dass wir etwas tun müssen, ist uns ja auch klar“, sagt Teamsprecher Stefan Koerdt und macht deutlich, dass auch die Truppe um Spielertrainer Tihomir Knez die prekäre Lage erkannt hat.

Fakt ist, dass die „Wölfe“ bei erst einem Sieg (gegen Schlusslicht TuS Wellinghofen) im Tabellenkeller festhängen und Gefahr laufen, sogar auf die Abstiegsränge abzurutschen. „Wir müssen da wieder ‘raus und zusehen, dass wir den Schalter wieder in die andere Richtung umlegen“, gibt sich Stefan Koerdt kämpferisch – und zuversichtlich, dass seine Mannschaft wirklich den Weg nach oben antreten kann.

Die Hönnestädter haben auch einen Plan, den sie nun verfolgen möchten. „Dass wir die Trainingsintensität erhöhen, ist nur ein Anfang“, sagt Koerdt und deutet an, dass man sich fortan wieder öfters zum Training in der Kreissporthalle treffen werde. „Nur wenn die Kraft da ist, kann man auch erfolgreich sein“, macht der noch recht lange verletzt fehlende Rückraumspieler deutlich und formuliert unmissverständlich: „Ab sofort ist bei uns Malloche angesagt – oder anders gesagt: „Ärmel hochkrempeln für den Erfolg.“

Ob sich der schon am morgigen Samstag einstellt, wenn die „Wölfe“ im Rahmen des SG-Familientages in der Kreissporthalle gegen die weitaus besser gestartete HSG Lüdenscheid (17 Uhr) antreten? „Ich hoffe natürlich, dass wir gewinnen – das wäre unheimlich wichtig“, sagt Stefan Koerdt – auch ihm geht der anhaltende Misserfolg gehörig gegen den Strich.

Die personelle Situation indes sieht gar nicht rosig aus. Denn neben Koerdt stehen Mircu Pasche (Knorpelschaden im Sprunggelenk) und Henry Habermann (Daumen) auf der Verletztenliste, und Oliver Kampmeier befindet sich noch eine ganze Weile aus Studiengründen in Südafrika. Zudem ist der Einsatz des angeschlagenen Eike Lotz (Schulter) und von Nico Scheiing (berufliche Pflichten) fraglich. „Alle anderen müssten eigentlich spielen können“, so Koerdt.

https://www.derwesten.de/sport/lokalsport/menden/

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