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Wölfe scheitern beim Landesliga-Rivalen Letmather TV

Endstation im Kreispokal: Eike Lotz und die Landesliga-Handballer der SG Menden-Lendringsen unterlagen dem Letmather TV. Foto: Dietmar Reker, sportpresse-reker.de

LETMATHE/MENDEN.   Für die SG Menden Sauerland ist der Kreispokal 2016/17 Geschichte. Die Landesliga-Mannschaft verlor in Letmathe mit 21:25 (12:12).

Der Titelverteidiger ist aus dem Rennen. Die SG Menden Sauerland verabschiedete sich am Donnerstagabend vom Handball-Kreispokal 2016/17, die Viertelfinalpartie bei Landesligist Letmather TV ging mit 21:25 (12:12) verloren.

„Ich gratuliere dem Pokalverteidigerbezwinger“, sagte SG-Teamsprecher und Co-Trainer Stefan Koerdt nach Spielschluss zu Letmathes Trainer Günther Drechsel und erntete dafür ein dankendes Grinsen. Der Hemeraner hatte das Duell mit der Landesliga-Mannschaft der „Wölfe“ eher als Test für die Saisonfortsetzung in einer Woche gewertet, und auch die Mendener sahen das Match unter dem Aspekt, um nach der Weihnachtspause in Schwung zu kommen – für das Derby am 14. Januar, gegen den Lokalrivalen DJK Bösperde (19 Uhr, Walram-Halle). Deshalb war es für beide Kontrahenten eine gute Trainingseinheit unter Wettkampfbedingungen.

Dass am Ende eines recht unaufgeregten Pokalspiels die Gastgeber die Nase vorn haben würden, war sicherlich auch dem Umstand geschuldet, dass die SG-Zweite arg dezimiert angetreten war. So konnten die Mendener, die ja beim Finalsieg im Mai gegen den frischgebackenen Verbandsliga-Aufsteiger Westfalia Halingen, letztmals als TV Schwitten gespielt hatten, bis in die Schlussphase hinein mithalten (18:18/48.), mussten dann aber schwindenden Kräften Tribut zollen. Letmathe setzte sich mit drei Tempogegenstößen entscheidend auf 19:21 ab (55.), und die „Wölfe“ hatten, nachdem Pascal Wix noch einmal auf 21:23 verkürzt hatte (57./58.), nichts mehr hinzu zu setzten.

Bis dahin sahen die Zuschauer in der Humpfert-Halle eine lockere Partie mit zunächst wechselnden Führungen. Dabei konnten die Mannen um den diesmal wieder nur coachenden Tihomir Knez in der zweiten Halbzeit einen 13:16-Rückstand (38.) aufholen und blieben danach auf Augenhöhe. Wie entspannt es dabei jedoch zuging, zeigt die Tatsache, dass LTV-Akteur Timo Wunderlich die einzige Zeitstrafe sah – wegen Meckerns (48.).

Den zweiten Aufreger gab es in der 56. Minute, als Torsten Becker nach einer Angriffsaktion liegen blieb und sich das Knie hielt. „Zum Glück war das nichts Schlimmes – es geht schon wieder“, sagte Stefan Koerdt erleichtert – auch ihm war aus Sorge um eine schwere Verletzung der Schreck in die Glieder gefahren.

SG Menden Sauerland II: Steffen Kampmeier; Scheiing (1), Hormann (3/2), Jünger (3), Becker (2), Serges, Lotz (1), Poth (7), Wix (4).

Eberhard Tripp – Westfalenpost

 

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