1. Männer

Wölfe sehnen sich nach Punkten

Heute abend sind die Drittliga-Handballer der SG Menden Sauerland beim Leichlinger TV zu Gast und wollen die ersten Punkte holen. Sorgen um den angeschlagen Joshua Krechel

RAFAEL DUDZCAK TRITT HEUTE MIT DER SG MENDEN SAUERLAND IN LEICHLINGEN AN. DIETMAR REKER

Der Terminplan der dritten Liga führt die Handballer der SG Menden Sauerland heute in den Rheinisch-Bergischen Kreis. In der Blütenstadt Leichlingen unternehmen die Wölfe heute um 20 Uhr den nächsten Versuch, um die ersten Zähler auf dem eigenen Punktekonto zu verbuchen.

Trotz der bisherigen drei Niederlagen ist die Stimmung beim heimischen Branchenführer verhalten optimistisch. „Es ist doch wirklich noch nichts passiert. Wir liegen gerade einmal zwei Punkte hinter unseren Plan“, bleibt die SG-Vorsitzende Birgit Völker-Albrecht angesichts des letzten Tabellenplatzes sehr gelassen. „Wir werden natürlich auch in Leichlingen alles tun, um das zu ändern“, verspricht die SG-Chefin. Wobei der Gegner auch sehr verhalten in die neue Spielzeit gestartet ist. Am vergangenen Wochenende gelang den Leichlinger Pirates der erste Punktgewinn beim 31:31 gegen die Zweite des TSV GWD Minden. Ein Zähler, der beachtenswert war, weil Leichlingen zwischenzeitlich sogar mit sieben Toren hinten lag. Doch Leichlingens Coach Lars Hepp wollte die Aufholjagd nach dem 9:16 nicht überbewerten. „Die Jungs haben überragend gekämpft. Insgesamt haben wir ein über weite Strecken schlechtes Spiel noch zu einem guten Ende gebracht“, bilanzierte Leichlingens Trainer nach dem Spiel in Ostwestfalen. Jetzt möchte man natürlich den ersten Saisonsieg einfahren. „Das ist natürlich unser Ziel, es wird aber auch kein Selbstläufer“, zeigt der Handballtrainer Respekt vor den heimischen Ballwerfern.

Micky Reiners macht noch einmal deutlich, dass man in der Lage ist, vor Ort zu punkten. „In den ersten drei Spielen mussten die Gegner doch nur auf unsere Fehler warten. Wir müssen es schaffen, dass wir unser Spiel länger durchsetzten können. Das Tempo müssen wir hochhalten“, weiß Reiners. Und es muss gelingen, dass die „Wölfe“ wieder mit mehr Emotionen spielen.

Im Training verletzt

Doch zunächst gibt es Sorgen um Joshua Krechel. Der Kapitän der Wölfe hat sich im Training eine Bänderverletzung zugezogen. „Das sieht gar nicht gut aus“, steht für Micky Reiners ein Einsatz seines Routiniers im Moment in den Sternen. Doch der Wölfe-Coach weist darauf hin, dass es einige Möglichkeiten gibt, auf einen Ausfall von Joshua Krechel zu reagieren. So könnte zum Beispiel Youngster Luca Giacuzzo auf die Position Krechels rücken. „Wir haben da schon einige Möglichkeiten“, sieht Micky Reiners genügend Alternativen.

Beim Blick auf die personelle Situation beim heutigen Gegner ist natürlich eine Portion Respekt zu spüren. Bei Rückraum-Akteur Christoph Glebke gerät Micky Reiners schon ein wenig ins Schwärmen. Und auch Maurice Meurer weckt unliebsame Erinnerungen bei den Wölfen. Im vergangenen Spieljahr noch bei Langenfeld erzielte er im Spiel gegen die Wölfe gleich elf Tore. „Der Gegner muss uns egal sein. Wir müssen auf uns schauen“, sagt Micky Reiners.

Jetzt bleibt nur zu hoffen, dass den Schiedsrichtern der heutigen Partie nicht eine besondere Rolle zukommt. Das Mönchengladbacher Gespann Cefdet und Kenan Kamper sorgte im Februar 2018 beim Spiel Dormagen gegen Schalksmühle/Halver (28:21) für Konfusion. Anschließend titelte die örtliche Presse: „Denn sie wissen nicht, was sie tun“! Hoffentlich liegen sie diesmal richtig. Letztlich ist wichtig, dass Birgit Völker-Albrecht mit ihrer Ansicht recht behält. „Bislang haben wir uns in jedem Spiel verbessert“, erkannte die SG-Chefin.

Text: Burkhard Granseier

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