2. Männer

„Wölfe“ setzen ihren Beutezug fort

Handball-Landesliga: SG Menden Sauerland II besteht auch beim Verbandsliga-Absteiger HSV Plettenberg/Werdohl und feiert den sechsten Sieg im sechsten Saisonspiel

SIMON SKUPIN SPIELT DEN BALL UNTER BEDRÄNGNIS WEITER. DER LINKSHÄNDER DER SG-RESERVE SORGT MIT SEINEN TREFFERN IN DER SCHLUSSPHASE FÜR DIE ENTSCHEIDUNG ZU GUNSTEN SEINES TEAMS – UND SICHERT DAMIT DIE NÄCHSTEN PUNKTE. DIETMAR REKER

Sie sind einfach nicht aufzuhalten, diese Handballer der SG Menden Sauerland II. Das Team von Trainer Arnd Wefing setzt seine wundersame Reise durch die Landesliga fort. Am Samstagabend konnten die Wölfe ihren sechsten Sieg in Folge feiern. Beim Verbandsliga-Absteiger von der HSV Plettenberg/Werdohl gewann die SG-Reserve mit 24:22 (10:14).

„Das war ein schweres Spiel für uns. Plettenberg/Werdohl ist eine Mannschaft, die zurecht oben mit dabei sein wird“, schnaufte SG-Trainer Arnd Wefing nach Spielschluss tief durch. Die Freude über den Sieg seiner Mannschaft war riesengroß. „Wir sind zwar nicht gut in das Spiel reinkommen. Doch die Mannschaft hat sich reingekniet. Die zweite Halbzeit war dann aus unserer Sicht sehr gut. Der Sieg ist verdient“, resümierte der Trainer. Lange Gesichter gab es dagegen beim Gastgeber, der sich eindeutig mehr erwartet hatte.

Die Wölfe konnten zwar durch Jan Wiesemann (1.) das erste Tor des Spieles erzielen, doch das sollte es dann aber zunächst gewesen sein. Die Gastgeber zogen danach bis zur zehnten Spielminute auf 5:1 davon. Anschließend zeigte sich der besondere Charakter des heimischen Landesligisten, der sich Tor um Tor wieder heranarbeitete. Luca Jünger sorgte in der 15. Minute für das 7:7. Da waren die Mendener endgültig wieder im Spiel. „Unser Matchplan hat funktioniert“, freute sich Arnd Wefing über den immer besser werdenden Spielfluss seines Teams im Spielverlauf. So funktionierte das 5:1-System sehr gut, mit dem vor allem HSV-Akteur Marc Bardischewski aus dem Spiel genommen werden sollte. Bardischewski sorgte letztlich selbst für sein frühzeitiges Aus, als er in der 30. Minute die dritte Zeitstrafe bekam. Bis dahin hatten die Gastgeber noch Oberwasser und konnten mit einer 14:10-Führung in die Halbzeitpause gehen.

Die Wölfe zeigten sich davon unbeeindruckt und glaubten weiter an ihre Chance. „Die Disqualifikation nach der dritten Zeitstrafe für Bardischewski hat uns schon ein wenig in die Karten gespielt“, so Arnd Wefing. Sein Team erwischte einen optimalen Start in den zweiten Spielabschnitt. Dominik und Nils Flor sorgten mit je zwei Treffern dafür, dass die SG in der 36. Minute beim 14:14 auf Augenhöhe war – und danach mit fortlaufender Spieldauer endgültig die Partie in den Griff bekam.

Skupin sorgt für die Entscheidung

Luca Jünger war es vorbehalten, in der 48. Minute die Wefing-Sieben zum zweiten Mal nach Spielbeginn mit 19:18 wieder in Führung zu bringen. Keine drei Minuten später lag die SG durch Tore von Simon Skupin beim 22:19 erstmals mit drei Toren vorn (51.). Die Schlussphase blieb spannend, da die Gastgeber sich nicht hängen ließen. Doch die SG-Reserve zeigte eine feine Moral und ließen sich nicht mehr aus der Erfolgsspur bringen.

Zwar kam der Gastgeber bis zur 58. Minute noch einmal auf 22:23 heran, doch das letzte Wort in diesem Spitzenspiel der Landesliga hatten die Wölfe: Simon Skupin setzte mit dem 24:22 den Schlusspunkt. Die Punkte elf und zwölf waren sicher auf den Konto der Mendener.

Text: Burkhard Granseier

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