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Wölfe-Trainer Reiners: „Alles eine Frage der Mentalität“

Auch diesmal auf ein Oberliga-Spiel mit Kampf und Einsatz eingestellt: Dominik Flor und die „Wölfe“. Foto: Dietmar Reker, <a href="https://www.sportpresse-reker.de">sportpresse-reker.de</a>
Auch diesmal auf ein Oberliga-Spiel mit Kampf und Einsatz eingestellt: Dominik Flor und die „Wölfe“. Foto: Dietmar Reker, sportpresse-reker.de

Menden.   Für die SG Menden Sauerland geht es am Samstag wieder um Oberliga-Punkte. Um 19 Uhr ist Aufsteiger VfL Mennighüffen zu Gast im Walram.
Wenn die Oberliga-Handballer der SG Menden Sauerland am Samstag die Punktejagd wieder aufnehmen, stellt sich durchaus die Frage nach dem Charakter. Denn auch in der Heimpartie gegen den VfL Mennighüffen (19 Uhr, Walram-Halle) steht einiges auf dem Spiel.

„Auf uns wartet eine richtig schwere Aufgabe“, sagt SG-Trainer Micky Reiners und hebt mit Blick auf die Gäste aus Ostwestfalen warnend den Zeigefinger. „Das ist ein sehr spielstarker Aufsteiger. Und dass der derzeit Zweiter ist, ist sicherlich kein Zufall“, bezeichnet Reiners das Team seines Kollegen Zygfryd Jedrzej als „unheimliche spielstarke Mannschaft“, die mit reichlich Selbstvertrauen ausgestattet sei und die „60 Minuten ihren Stiefel “runterspielen kann”.

Starkes Gäste-Duo
Dreh- und Angelpunkt des souveränen Verbandsliga-Meisters der Vorsaison sind Markus Büschenfeld auf der Mittelposition und Arne Kröger im linken Rückraum. „Die Beiden haben zusammen mehr als die Hälfte der Mennighüffener Tore erzielt, Kröger ist in der Trefferstatistik der Liga sogar Erster“, weiß Reiners, auf wen seine Akteure besonders achten müssen.

Der Coach der „Wölfe“ ist jedoch kein Freund von gezielten Manndeckungen. „Das ist vielleicht ein Mittel, das sich aus dem Spiel heraus ergeben könnte. Aber generell mag ich so etwas nicht“, so Reiners. Andere Mannschaften wie SFH Hamm II oder Mitaufsteiger OSC Dortmund hätten es mit Sonderbewachungen versucht – und haben bei jeweiligen Niederlagen feststellen müssen, dass auch die Nebenleute von Kröger und Rüschenfeld Handball spielen können.

Höchste Konzentration
„Wir haben ebenfalls Qualität und spielerische Stärke, und wir sollten in der Lage sein, in kritischen Phasen Lösungen zu finden. Um aber gegen diese Mannschaft erfolgreich zu sein, müssen auch Wille und Mentalität stimmen“, fordert Reiners von seinen Spielern einen von äußerster Konzentration geprägten Auftritt. „Was passieren kann, wenn nicht alles passt, haben wir ja in Hamm gesehen“, erinnert Reiners an das ärgerliche 29:31, bei dem man den Hausherren die ersten Saisonpunkte gestattete. „Dass wir da verloren haben, war sicherlich keine Frage der Qualität.“

Mit anderen Worten: Die Klasse ist vorhanden, allerdings muss auch der Charakter stimmen. „Ist das der Fall, werden wir dieses schwierige Spiel wohl gewinnen.“

Eberhard Tripp
https://www.derwesten.de/sport/lokalsport/menden/

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