männliche A1-Jugend 18/19

„Wölfen“ fehlt die Konzentration – 33:36 gegen TuSEM Essen

Am Samstag gab es für die SG Menden Sauerland im Heimspiel gegen den Tabellennachbarn TuSEM Essen eine 33:36 (16:20)-Niederlage.

Dynamisch Richtung Tor: Die A-Jugend der SG Menden Sauerland (hier mit Jan Wiesemann) hat im Bundesliga-Heimspiel gegen TuSEM Essen mit 33:36 (16:20) das Nachsehen. Für die Nachwuchskräfte von SG-Trainer Fabian Henze ist es die siebte Saisonniederlage gewesen. Foto: Sportpresse Reker

Es soll einfach nicht sein! Die männliche A-Jugend der SG Menden Sauerland wartet in der Staffel West der Bundesliga weiter auf den dritten Saisonsieg. Am Samstag gab es im Heimspiel gegen den Tabellennachbarn TuSEM Essen eine 33:36 (16:20)-Niederlage. Und die war einfach nur bitter.

„Wir machen einfach zu viele Fehler und bringen uns einfach selbst um den Lohn. In diesem Spiel war einfach mehr für uns drin. TuSEM ist gewiss keine Übermannschaft“, haderte SG-Trainer Fabian Henze mit dem Spielverlauf. Seine Mannschaft war über die komplette Spielzeit sehr engagiert. Doch das, was man sich im Verlauf der 60 Minuten aufbaute, machte man im nächsten Augenblick selbst wieder kaputt.

Ein Beispiel war da rund ein halbes Dutzend von Tempogegenstößen, die man durch unglaubliche Fehlpässe schnell im Ansatz erstickte. „Da bekommst du solche Chancen und wir werfen die Bälle einfach ins Nirwana“, sagte Fabian Henze. Und mittlerweile sind Siebenmeter für die „Wölfe“ auch kein Vorteil mehr. Am Samstag verwarf man gegen Essen drei von sieben Versuchen. „Das sind Tore, die uns am Ende fehlen“, monierte Fabian Henze. Vor allem wenn der Gegner im Rückraum mit einigen großen Spielern ausgestattet ist. Die TuSEM-Akteure Büttner, Oberste-Lehn, Arens und Kraus markierten aus der Distanz 26 der 36 Essener Tore. Den körperlichen Vorteil der Gäste versuchten die „Wölfe“ mit viel Leidenschaft wettzumachen. So zeigte man zunächst die Tugenden, die nach dem geglückten Saisonstart in den vergangenen Spielen verloren gegangen waren. „Das war von der Einstellung her wieder besser als zuletzt“, sagte Fabian Henze.

Mit 9:8 geführt

Die Gäste erwischten in der Walramhalle zwar den besseren Start. So führte Essen nach sechs Minuten mit 4:2. Doch die „Wölfe“ ließen sich nicht hängen und kämpften sich in die Partie hinein. Der Treffer von Mats Renfordt in der 15. Minute war die erstmalige Führung für die „Wölfe“ – 9:8. Doch leider blieb der notwendige Rückenwind für die heimischen Handball-Youngster aus. Stattdessen ließ die Konzentration bei der SG nach und der Gegner wusste das für sich zu nutzen. Essen ging mit einem Vier-Tore-Vorsprung in die Halbzeit. 16:20 aus Sicht der SG. Dieser Rückstand sollte Folgen haben.

TuSEM Essen nutzte die ersten 300 Sekunden nach dem Seitenwechsel dazu, den klaren Vorsprung auszubauen. Das 20:25 ließ den Optimismus auf Seiten der SG-Handballer nicht gerade steigen. Die „Wölfe“ ließen sich aber nicht hängen und kämpften sich noch einmal heran. Als Luca Jünger in der 53. Minute auf 28:31 verkürzte, durfte der Anhang der „Wölfe“ hoffen. Leider schlichen sich immer wieder individuelle Fehler ins SG-Spiel ein, die von den Gästen aus der Ruhrgebietsmetropole konsequent genutzt wurden. Zudem hatte die heimischen Talente das Pech, dass die Schiedsrichter Essener Stürmerfouls mit Siebenmeter belohnten. „Das war natürlich bitter“, sagte Fabian Henze. Für den SG-Coach und seine Schützlinge blieb dann wieder einmal die Rolle des Verlierers übrig.

SG Menden Sauerland: Smolenski, Grünwald; Paya Matus (6/1), Göbel, Flügge, Schröter (4), Rosier, Wiesemann (3/1), Jünger (3), Dittrich, Giacuzzo (7), Ostermann, Renfordt (1), Skupin (9/2).

TuSEM Essen: Wächter, Müllenborn; Büttner (8/2), Wolak (2), Allzeit (1), Ingenpass (2), Oberste-Lehn (5), Arens (7), Kraus (6), Scholten, Rubino (1/1), Bergander (3), Adam (1).

Siebenmeter: SG 7/4, TuSEM 4/3. – Zeitstrafen: SG 5, TuSEM 6; Rote Karte: Renfordt, SG (25. Foulsp.), Schröter, SG (58. 3×2).

Text: Burkhard Granseier

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