1. Damen

„Wölfinnen“ ein Spielball des Titelkandidaten aus Königsborn

Handball-Oberliga der Damen: Bei der 20:38 (9:21)-Niederlage um Ergebniskosmetik bemüht. KSV macht ordentlich Tempo

Acht Treffer, aber keine Punkte: Hanna Wrede (SG Menden Sauerland). Foto: Dietmar Reker

Das war recht deutlich! Für die Oberliga-Handballerinnen der SG Menden Sauerland gab es am Samstagabend die erwartete Niederlage. Die „Wölfinnen“ verloren mit 20:38 (9:21) beim Titelkandidaten Königsborner SV.

Eine Niederlage, die man zum Beispiel an der Siebenmeterstatistik erklären kann. Denn die SG zeigte von der „Marke“ eine sehr schlechte Ausbeute. Von zehn Siebenmetern, die den heimischen Ballwerferinnen zugesprochen wurden, wurden sieben nicht genutzt. Zum Teil flogen die Bälle am Tor vorbei. „Da hat man natürlich dann keine Chance. Aber Königsborn ist auch nicht der Gegner, gegen den wir punkten müssen“, sagte Andre Julius, Frauenwart der SG. SG-Trainer Sebastian Wenzel fehlte aus privaten Gründen. Das Team wurde von Co-Trainerin Natascha Keßler betreut.

Vier ehemailge Mendenerinnen

Und so ist die Geschichte der Partie in der Kreissporthalle Unna auch schnell erzählt. Die Königsborner Damen – mit den vier ehemaligen Mendenerinnen Sarah Ebel, Celine Pelz, Maike Benden und Lisa Gerbe – machten sofort deutlich, dass sie konsequent auf das Tempo drückten wollten und erarbeitete sich Torchance um Torchance.

Schadensbegrenzung gefragt

Für die heimischen Oberliga-Handballerinnen ging es letztlich nur darum, den Schaden zu begrenzen. Doch irgendwann ließ sich das Mitte der ersten Halbzeit auch nicht mehr aufrechterhalten. Die Gastgeberinnen machten mächtig Tempo und lagen zur Pause bereits mit 21:9 uneinholbar in Führung.

Nachdem die Partie zur Pause bereits entschieden war, nahmen die Gastgeberinnen im zweiten Spielabschnitt das Tempo heraus und spielten letztlich nur noch die Zeit herunter. Die „Wölfinnen“ bemühten sich um etwas Ergebniskosmetik. Am Ende waren aber alle froh, dass man diesen Termin endlich hinter sich hat.

SG Menden Sauerland: Bertram, Remmert; Julius, Thiemann (1), Petrias, Mariotti (3), Seck (2), Wrede (8/2), Fahn, Albrecht (1), Leusmann, Gran, Kucharczyk (1), Köck (4),

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