1. Damen

„Wölfinnen“ halten nur zu Beginn mit

22:32-Niederlage gegen die DJK Everswinkel

Foto: Dietmar Reker, sportpresse-reker.de

Zwei Spiele noch, dann gehört die Spielzeit 2018/2019 der Handball-Oberliga der Frauen der Vergangenheit an. Ein Ende, das bei den Damen der SG Menden Sauerland herbeigesehnt wird. Auch am Samstag gab es für die „Wölfinnen“ wieder eine Niederlage. Diesmal unterlag man mit 22:32 (8:15) der SC DJK Everswinkel.

Rechnerisch ist der Klassenerhalt für die SG-Damen zwar immer noch möglich. Doch nicht erst seit Samstag stellt sich die Frage, ob man mit einer weiteren Mitgliedschaft im westfälischen Oberhaus der zukünftigen ersten Mannschaft und ihren zukünftigen Trainer Siggi Motzki-Biele einen Gefallen erweisen würde. Zumal ist immer deutlicher wird, dass es in der kommenden Spielzeit eine radikal verjüngte Mannschaft geben wird, deren Gerüst aus der heutigen A-Jugend stammen wird.

Klarheit nach Spiel in Witten

Definitive Klarheit dürfte es nach dem Spiel am kommenden Samstag bei SC EtuS Ruhrtal Witten geben. Nach einer Niederlage dort, wäre der Abstieg endgültig.

Die Geschichte der Partie am Samstag unterschied sich nicht von den vorangegangenen Spielen. In der Anfangsphase konnten die „Wölfinnen“ noch durchaus mithalten. Zumindest ließ der Treffer von Linda Ueding zum 3:3 in der 12. Minute noch ein wenig hoffen. Doch mit fortschreitender Spieldauer gerieten die heimischen Ballwerferinnen in Rückstand. Innerhalb von zwei Minuten hatten die Gäste aus Everswinkel in der 14. Minute die erste Drei-Tore-Führung herausgeholt – 3:6 aus Sicht der SG. In diesem Rhythmus ging es dann weiter. Nach 21 Minuten stand es 4:9. Mit einem Sieben-Tore-Rückstand ging es für die Halbzeitpause – 8:15.

Siegeswillen vorhanden

Nach dem Seitenwechsel hatten die Gäste keine Mühe, die Spielzeit locker herunter zu spielen. Die Frage nach dem Sieger war schon lange geklärt. Den heimischen Handballerinnen konnte man keinen Vorwurf machen. Das zumindest zeigte die Partie am Samstag. Der Wille war nicht von der Hand zu weisen. Ein Neuanfang ist aber unumgänglich. Zum Glück sind ja nur noch 120 Minuten zu spielen.

SG Menden Sauerland: Bertram; Julius, Ueding (1), Seck (1), Glormann (1), Thorman (1), Albrecht (3), Gran (2), Fahn (3), Kucharczyk (5/3), Köck (5).

Text: Burkhard Granseier

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