1. Damen

„Wölfinnen“ zu Gast beim Titelanwärter

Handballerdamen glauben an ihre Chance

Die SG Damen wollen in Ibbenbüren torgefährlich sein. Foto: Sportpresse Reker

Es ist ein Neustart ins Ungewisse. Nach fast vierwöchiger Pause steigen die Oberliga-Handballerinnen der SG Menden Sauerland wieder ins Meisterschaftsgeschehen ein. Und zum Auftakt am Samstag wartet eine fast unlösbare Aufgabe auf die „Wölfinnen“. Denn dann sind die heimischen Ballwerferinnen bei der Ibbenbürener SpVg zu Gast.

Die Partie bei einem Titelkandidaten des westfälischen Oberhauses beginnt um 17.15 Uhr. SG-Trainer Helmut Fahn ist vor dem Termin bei den Ballwerferinnen aus dem Tecklenburger Land im Kreis Steinfurt sehr nachdenklich. „Wenn wir nicht an unsere Chance glauben würden, brauchten wir erst gar nicht hinfahren“, sieht der Coach seine Mannschaft trotz der schwierigen Mission vor keiner unlösbaren Aufgabe.

Allerdings gibt es im Moment für die heimischen Oberliga-Damen wenig vielversprechende Ansätze. So gab es am vergangenen Wochenende ein Testspiel beim Niederrhein-Ligisten SG Überruhr, dass mit kleiner Besetzung und einigen A-Jugendlichen 31:32 verloren wurde. „Da waren einige gute Ansätze bei“, so Fahn. Allerdings fehlten im Vorort von Essen einige seiner Damen aus dem Oberliga-Kader wegen anderweitiger Verpflichtungen. So verwundert es nicht, dass die Arbeit an Spielkonzepten im Moment keine Fortschritte macht.

Und dabei stehen für die „Wölfinnen“ richtungsweisende Wochen an. So gibt es nach Ibbenbüren weitere schwer zu überwindende Hürden wie den ASC Dortmund oder Aufsteiger HSG Euro. Da werden dann Punktgewinne gegen Teams wie TSV Hahlen, ETSV Witten oder den TV Arnsberg in der ersten Serie schon zur Pflicht.

Text: Burkhard Granseier

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